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Essen & Trinken

Es sind noch Brombeeren da …

Seit Tagen strahlendes Herbstwetter. Man könnte es sich quasi nicht schöner ausdenken. Und so langsam spürt man ihn auch, den Herbst. Die ersten Blätter der Linde schweben sacht zu Boden. Die Eiche daneben ist nicht ganz so zurückhaltend. Ihre Früchte fallen mit einem leichten Klack. Wenn sie die Dachrinne treffen, auch schon mal mit Plong oder Klock. Und ich finde das alles wunderbar. Ich liebe den Herbst.

Mit Spaziergängen erschließe ich mir die neue Umgebung und habe mich gleich ein bisschen ins Landschaftgucken verliebt. Das Landei in mir ist selig.

SeptemberBrombeerCollage

Und so langsam macht sich auch der Sammler bemerkbar, denn: meterlange Brombeerhecken. Und dort ist noch richtig was zu finden. Blüten, rote Beeren und richtig reife. Wenige Meter weiter steht am Wegrand auch noch ein alter Birnbaum mit kleinen Wildbirnen, die aussehen wie gemalt. Kann man ja nicht einfach im Gras liegen lassen …

Die Ausbeute reicht für ein paar Gläschen Marmelade.
Brombeermarmelade2_klein

Brombeeren passen übrigens wunderbar zu Birnen oder Pflaumen. Die Marmelade wird so gut, dass man sie am liebsten mit dem Löffel aus dem Glas essen möchte.

Diese Mischungen bereichern gerade meinen Frühstückstisch:

Brombeer-Birnen-Marmelade
500 g Brombeeren
500 g Birnen
1-2 Vanilleschoten
500 g Gelierzucker (2:1)

Brombeer-Pflaumen-Marmelade
300 g Brombeeren
700 g Pflaumen
500 g Gelierzucker (2:1)
wer mag, gibt noch eine Prise Zimt dazu

(Ich bin ja mehr der „Pi mal Auge“-Abwieger, also keine Scheu vorm Experimentieren.)
Die Zubereitung ist denkbar einfach. Erst die Brombeeren pürieren, dann durch ein Sieb streichen. Ja, das ist etwas mühsam, lohnt sich aber definitiv. Allerdings sollte man dann mehr Brombeeren einplanen, als man fürs Rezept braucht, man verliert so natürlich auch Brombeer-Masse.
Restliches Obst enkernen/entsteinen und in Stücke schneiden. Alles in einem großen Topf erhitzen, bis die Pflaumen bzw. Birnen weich werden. Dann noch einmal alles pürieren. Ggf. Mark der Vanilleschote auskratzen und mit der Schote (oder Zimt) dazugeben, Gelierzucker unterrühren und 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Eine Gelierprobe zeigt euch, ob die Marmelade fertig ist: Gebt einen Tropfen auf einen Teller. Wir die Marmelade fest, ist sie einsatzbereit und kann jetzt in heiß ausgespülte Gläser gefüllt werden. Deckel drauf, eine Weile auf den Kopf stellen (die Marmelade natürlich). Fertig. Mmmmh.

 

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