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Essen & Trinken

Sahneeis selbst gemacht. Mensch vs. Maschine

Die sommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage habe ich unter anderem als Entschuldigung dafür genutzt, bei jeder sich bietenden Gelegenheit Eis zu essen. Und Eis zu machen.
Vor ein paar Wochen hatte ich mir irgendwie aus Reflex beim Discounter eine Eismaschine gekauft und nun wollte ich doch mal wissen, ob das Ding überhaupt funktioniert. Die meisten Milcheis-Rezepte enthalten allerdings Ei. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Eier, aber bei rohen Eiern in Eis bin ich ein bisschen pingelig (Salmonellen und so). Dann stieß ich irgendwo auf Jeannys Sahneeis-Rezept ganz ohne Ei (und piepeinfach), experimentierte ein bisschen und machte es zur Challenge für die Eismaschine. Wird das Eis damit besser? Oder geht es genauso gut nur mit der Gefriere?
Spoiler: Geschmacklich sind beide Varianten unwiderstehlich.

Eis Blaubeer_klein

Meine Rezeptversion:
2 Becher Schlagsahne
3/4 Dose gesüßte Kondensmilch
40 g Butter
250 g pürierte Früchte
„Stückchen“-Zutat nach Belieben

Die Eismaschine hat ein Blaubeer-Minzeis gezaubert. Dafür die Sahne steif schlagen. Butter erhitzen, bis sie flüssig ist. Blaubeeren pürieren. Ein paar Blättchen Minze fein hacken.
Flüssige Butter mit der Kondensmilch verrühren. Blaubeerpüree unterrühren. Zusammen mit der Sahne in die Eismaschine geben, Minz dazugeben und bis zur gewünschten Konsistenz gefrieren lassen.

Eis Erdbeer_klein

Oder doch lieber Erdbeer-Eis mit weißer Schokolade?
Dann einfach 250 g Erdbeeren pürieren und zwei Riegel weiße Schokolade hacken. Dieses Eis habe ich ohne Eismaschine gemacht. Die Vorbereitung läuft genau gleich ab. Die Kodensmilch-Fruchtmischung habe ich vorsichtig unter die Sahne gehoben, sodass das die Masse gestrudelt aussah. Dann habe ich alles in eine flache, gefriergeeignete Form gegossen und zum Schluss die gehackte Schokoloade darübergestreut und nur leicht verrührt.
Die Form in Frischhaltefolie wickeln und am besten über Nacht gefrieren lassen.
Das Eis kurz antauen lassen, bevor man es genießt.

Und das Fazit? Geschmacklich ist beides top. Bei der Konsistenz hat die Eismaschine die Nase vorn. Durch das ständige Rühren bilden sich keine Eiskristalle und das Eis ist viel cremiger. Man könnte bei der Gefriertruhen-Version gegensteuern, wenn man das Eis während des Gefrierens immer mal wieder durchrührt. Das macht natürlich nicht so viel Spaß, wenn man es nachts gefrieren lässt … Trotzdem tut das dem Eisgenuss keinen Abbruch.

Das Rezept funktioniert also mit und ohne Maschine, es kann mit Früchten, Keksstücken, Karamell und allem, was einem so einfällt kombiniert werden. Was will man mehr? Außer einem Löffel?

 

 

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