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Das gute Leben

10 Momente für eine großartige Weihnachtszeit

10 Momente für eine wunderbare Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist toll. Man kommt mit Vollgas aus dem meist etwas trüb-nassen November und plötzlich kündigt sich der erste Advent an. Der erste Adventssonntag ist wie eine Tür zu vier Wochen voller Möglichkeiten. Die Adventszeit erzählt von Geheimnissen, von unscheinbaren Weltereignissen, von Hoffnung und Freude.

Wenn ich nicht aufpasse, reicht die Alltagsgeschwindigkeit vom November aus, um mich direkt bis zu den Weihnachtstagen zu katapultieren. Es ist ja nicht so, als wären die letzten Wochen des Jahres besonders ruhig und entspannt. Aber sie sind viel zu schade, um hindurchzurasen. Deswegen will ich mir bewusst Zeit nehmen, um besondere Weihnachtsmomente wahrzunehmen und zu genießen.
Zum Beispiel für diese hier:

Kerzen anzünden. Kerzen gehen eigentlich immer, aber besonders gern zünde ich sie in der Weihnachtszeit an. Dazu gehören natürlich auch vier Adventskerzen. Die kommen bei mir zwar nicht auf einen Kranz, dafür aber als schlichtes Ensemble auf den Esstisch. Und dann zelebriere ich es, jeweils an den Sonntagen die nächste Adventskerze anzuzünden.

Augen auf beim Autofahren. Der Dezember ist der dunkelste Monat. Aber eigentlich auch wieder nicht. Wenn ich morgens (im Dunkeln) zur Arbeit fahre oder abends (im Dunkeln) nach Hause komme, freue ich mich an den hübsch beleuchteten Vorgärten.

Weihnachtsmarkt. Bei uns in der Region gibt es viele besondere Weihnachtsmärkte mit Handgemachtem und Kunsthandwerk, manche an historischen Orten, in Schlosshöfen oder -gärten. Einen davon möchte ich mindestens besuchen.

„Schon immer“-Traditionen. Weihnachten geht bei mir nicht ohne Herrnhuter Stern. Den stecke ich jedes Jahr zusammen und schließe dafür sogar immer eine extra Lampenfassung an. Und Räucherkerzchen. Die müssen auch.

Musik. Ich rede hier nicht von „Last Christmas“. Ich liebe alte Weihnachtschoräle und beim Weihnachtsoratorium werde ich vorhersehbar sentimental (was daran liegt, dass ich es jahrelang mitgesunden habe). Wenn ich es nicht live hören werde, dann wenigstens als Konserve.

Geschenke aus der Küche. Mache ich gern, verschenke ich gern. Die haben den unschlagbaren Vorteil, dass man sie aufbrauchen kann.

Glühwein, Punsch, gewürzter Apfelsaft. Yep. Das wird es definitiv geben.

Kleine Geschenke einpacken. Das macht mir wirklich Freude (wenn ich früh genug dran bin). Und wenn es beim Beschenkten auch für Freude sorgt, ist das doppelt schön. Verpackungsinspiration sammle ich schon kräftig auf einem Pinterest-Board.

Kaminzeit. Unser Haus hat einen offenen Kamin. Den nutzen wir viel zu selten, aber in der Weihnachtszeit wieder häufiger. Nachdem ich bereits erfolgreich Folienkartoffeln in der Glut gegart habe, plane ich diesmal wenigstens einmal gegrillte Marshmallows ein. Nicht wirklich traditionell weihnachtlich, aber bestimmt lustig.

Stille. Liebe ich. Ist in der Adventszeit allerdings nicht wirklich leicht zu bekommen, man muss sie ein bisschen einplanen. Das werde ich. Es lohnt sich immer.

 

Ich wünsche euch eine wunderbare Adventszeit mit vielen großartigen Momenten. Mindestens zehn.

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