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Fünf Fragen am Fünften

Fünf Fragen am Fünften – Juni

Von Lieblingsfilmen, Auswanderungsplänen und der ultimativen Männerfrage

Es hat ja mittlerweile schon ein bisschen Tradition, dass wir den Monat mit etwas Geplauder aus dem Nähkästchen beginnen. Auch diesmal hat Nic wieder spannende Fragen herausgesucht – über die eine oder andere musste ich etwas länger nachdenken. Aber reden wir nicht lange um den heißen Brei herum. Hier kommen die fünf Juni-Fragen und meine (nicht immer ganz kurzen) Antworten.

 

1.   Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern und warum?

Ich würde nach Möglichkeit im Großraum Europa bleiben und es wäre wahrscheinlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Skandinavien ist ganz vorn mit dabei. Hier macht es einfach die Mischung aus Land, Natur und Leuten – und das Design nicht zu vergessen. Allerdings dürfte es nicht zu weit in den Norden gehen – sonst wird es im Winter zu dunkel. Sprachlich wäre das noch mal ganz neues Terrain, aber warum nicht?
Fast gleichauf lägen die britischen Inseln – konkreter ginge es entweder nach Irland oder Schottland. Die Regionen sind mir einfach sehr sympatisch, ich vermute, dass ich mich dort wohlfühlen könnte. Landschaft, Leute, Humor und Mentalität. Das könnte passen. Hier wären sogar die Sprachbarrieren sehr niedrig. Abstriche gäbe es lediglich bei der landestypischen Küche – aber da kann man ja kreativ werden.

Ganz typisch Schottland-Loch Ness

Schottischer geht es kaum: Loch Ness

Fällt euch der rote Faden auf? Mich zieht es nicht unbedingt in den Süden – obwohl es auch da wunderschöne Fleckchen Erde gibt.

2.   Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht
zu Ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?

Ich gehöre wahrscheinlich zu den letzten 5% meiner Generation, die weder Netflix noch Co nutzen. Bei idyllischer Wohnlage ist die Sache mit schnellem Internetzugang zu klassischen Filmschauzeiten ein bisschen schwierig. Elf Uhr vormittags unter der Woche würde das super klappen. Aber wer hat da schon Zeit zum Filmeschauen?

Zurück zur Frage. Die Kriterien meiner Filmauswahl? Meistens das Energielevel, mit dem ich auf dem Sofa ankomme. Wenig Energie = unterhalte mich. Aber bitte gut gemacht. Ich habe eine kleine Schwäche für Superhelden- und Actionfilme mit übersichtlicher Handlung und viel Spezialeffekten. Bei höherem Energielevel darf die Handlung auch mal komplexer werden. Wenn ich krank bin, schaue ich am liebsten Landschafts- oder Tierdokumentationen. Dabei kann man so schön vor sich hindämmern.  Was ich noch nicht mal „wegen der Landschaftsaufnahmen“ schaue, sind die klassischen Rosamunde-Pilcher-Filme. Nicht, weil ich das Genre ausschließe, meistens nerven mich die Figuren.
Was mache ich, wenn mir der Film doch nicht gefällt? Wenn er nur „geht so“ ist, ich aber doch wissen will, wie er ausgeht, schaue ich weiter. Man hat ja doch die Hoffnung, dass der Film noch besser wird. Wenn er wirklich schlecht ist und einem das Gefühl vermittelt, Lebenszeit zu verschwenden, schalte ich weg, gehe ins Bett oder lese ein Buch.

3.   Wann hast du das letzte Mal zusammen mit anderen gesungen?

Als Kind und Jugendliche jahrelang in einem Chor. Momentan fast ausschließlich sonntags im Gottesdienst.
Ist es nicht seltsam, dass man eigentlich ständig von Musik umgeben ist und kaum noch miteinander singt? Spannende Frage jedenfalls.

4.   Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein komplettes Rätsel?

Über diese Frage musste lange nachdenken … vielleicht ist das andere Geschlecht nicht so rätselhaft oder mir sind viele Männer-sind-so-Frauen-sind-so-Dinge zu klischeehaft. Vielleicht fällt mir auch  einfach nichts auf. Doch dann kam mir doch noch etwas in den Sinn: Warum ist es für Männer (bzw. meine persönlich ausgewählte Probanden) so schwierig, Dinge zu unternehmen, die nicht zielgerichtet sind? Kleines Beispiel:
Ich: Ich hätte Lust, ein bisschen durch die Stadt zu schlendern.
der Mann: Aber du wolltest doch gar nichts einkaufen.
Ich: Ich möchte ja auch nichts einkaufen, ich möchte einfach nur bummeln und gucken.
der Mann: Welchen Sinn hat es denn, zu gucken, wenn du am Ende doch nichts kaufen willst?
Ich: ?

Kennt das noch jemand? Können fünf Stunden durch die sengende Sonne marschieren, um einen Berggipfel/eine besondere Sehenswürdigkeit oder was weiß ich zu erreichen, finden aber den Gedanken an zwei Stunden planloses Herumschlendern nur schwer erträglich.

5.   Was liegt auf deinem Nachtisch herum?

Mein Nachttisch ist sehr klein. Da steht nur der Wecker, manchmal liegt noch eine Packung Ohropax dort und momentan – Achtung, das wird jetzt total glamourös – eine Tube Voltaren. Man ist ja keine dreißig mehr …

 

Jetzt wisst ihr wieder ein bisschen mehr über mich. Vermutlich Dinge, die ihr euch noch nie gefragt habt, aber das ist ja gerade das Charmante an dieser Fragerunde. Überraschende Einsichten und völlig zufällige Fakten. Ihr wollt noch mehr Fragen und Antworten? Hier lest ihr, was bisher geschah. Bei Nic findet ihr wieder eine Linksammlung aller anderen Fragenbeantworter.

 

Liebe Grüße

Anne

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