10 Ideen für einen kreativen und entspannten Sommer

Meteorologisch betrachtet beginnt heute der Sommer. Das kommt mir etwas seltsam vor, denn gefühlt haben wir bereits sechs Wochen Sommer hinter uns: viel Sonne, T-Shirt-Wetter und Wärmegewitter. Aber doch, ja, immer wenn ich mein Empfinden mit dem Kalender abgleiche, komme ich zum gleichen Ergebnis: Der Sommer beginnt erst noch.

Für Sommerfans eine gute Nachricht. Drei Monate Lieblingsjahreszeit liegen vor einem – inklusive Sommerferien und Urlaubszeit. Meine Sommerliebe ist eher so mittel ausgeprägt. Ich mag laue Sommerabende, sonnige Morgen und die entspannte Ferienstimmung, die sich oft auch bemerkbar macht, wenn man in der Zeit arbeitet. Was ich nicht so mag sind Temperaturen über 25 Grad, schwül-warmes Gewitterwetter und Hitzelethargie.

Ob uns das bevorsteht? Wird der Sommer sonnig und warm? Wird er nass und kühl? Ich habe keine Ahnung und lasse mich einfach mal überraschen. Was ich allerdings weiß: Ich werde den Sommer genießen, egal wie das Wetter wird. Dafür habe ich mir eine kleine Bucket-List zusammengestellt mit Dingen, die wetterunabhängig für gute Laune sorgen. Und vielleicht inspiriert sie euch ja auch.

 

Meine Sommer Bucket-List

Es gibt Monate, die sind sehr voll, wuselig und arbeitsintensiv. Zusatztermine schießen wie Pilze aus dem Boden und die To-do-Liste wächst wie Unkraut. Der Sommer ist ideal, um mal einen Gang runterzuschalten. Mal einen Tag nichts tun und in Shorts und Flipflops durch den Tag schlurfen – vielleicht ein Buch lesen oder Wolken anschauen – fällt selten leichter als im Sommer. Wenn der eigene Tatendrang in gleichem Maße sinkt wie die Temperaturen steigen, gebe ich mir einfach die Erlaubnis zur Langsamkeit.

Gute Laune geht durch die Nase. Ich gönne mir eine besondere Body-Lotion mit dezent sommerlichem Duft, der mich an meinen Urlaub erinnert und freue mich über ein kleines bisschen Luxus im Alltag.

Ich bin vielleicht nicht der allergrößte Sommerfan, aber Sommermorgen mag ich sehr. Die Luft ist noch kühl, der Tag hat schon begonnen, die Stimmung ist irgendwie verheißungsvoll. Ich nehme mir wieder vor, eine halbe Stunde früher aufzustehen, einfach nur, um entspannt in den Tag zu starten und den Morgen auszukosten.

Weniger Termine = mehr Zeit für Kreatives. Ich möchte mal wieder ein Kreativprojekt ohne Zweck und Ziel umsetzen. Ohne an den Blog oder den Shop zu denken. Einfach nur aus Spaß an der Freude und am Gestalten.

Urlaubsvor- und Nachfreude. Für viele steht der Sommerurlaub vor der Tür. Wer sich schon vorher drauf freut, pläne schmiedet und Reiseführer liest, hat länger was davon. Mein Urlaub liegt schon hinter mir, aber ich nutze die Sommertage einfach für Nachfreude. Ich werde Fotos sortieren und bearbeiten, mein Reisetagebuch fertigstellen und etwas Landestypisches kochen. Urlaubsstimmung für zu Hause.

Ich mag nicht nur Sommermorgen, sondern auch -abende. Was bitte ist entspannter, als nach einem Arbeitstag noch auf dem Balkon oder im Garten zu sitzen? Der perfekte Begleiter ist ein kühles Getränk. Mein Plan: Das perfekte Cocktailrezept für diesen Sommer finden inklusive leckerer alkoholfreier Variante.

Wo wir gerade bei kulinarischen Themen sind. Ich werde meinen Eiskonsum deutlich steigern und mich sicherlich selbst wieder an diversen Eis-Kreationen versuchen.

Ich habe fest vor, ein Picknick zu machen. Die kleine Spontanvariante findet auch mal abends im eigenen Garten statt. Noch schöner ist es natürlich verbunden mit einem Ausflug. Und ich glaube, ich brauche noch eine Picknickdecke. Ob ich mich zu einem DIY aufraffen kann oder eine fertige besorge, wird sich noch herausstellen.

Ein völlig wetterunabhängiges (und auch jahreszeitenunabhängiges) Vergnüngen: Lesen. Ich suche mir die passende Sommerlektüre – vielleicht werde ich endlich mal Mitglied der örtlichen Bibliothek (wo sie doch fast vor unsere Haustür gezogen ist) – und finde entweder den optimalen Schattenplatz zum Lesen oder mache es mir bei Regen auf dem Sofa gemütlich.

Flohmarktbesuche sind immer eine gute Idee. Mit Sicherheit werde ich auch in diesem Jahr über den riesigen Flohmarkt schlendern, der parallel zum Essener Grugafest stattfindet. Vielleicht statte ich auch noch anderen Märkten einen Besuch ab. Die Liste möglicher Unternehmungen ist lang – und unverbindlich. Schließlich will ich ja Punkt eins nicht aus den Augen verlieren und im Sommer langsamer machen.

 

Wenn ich mir die Liste so durchlese, dann bekomme ich richtig Lust auf die kommenden Wochen. Obwohl ich keinen Urlaub habe und nicht der allergrößte Sommerfan bin. Und genau so sollte es eigentlich auch sein. Das Drumherum ist völlig nebensächlich. Entscheidend ist, was man draus macht. Oder um es mit Paul Hörbiger zu sagen: „Für angenehme Erinnerungen muss man im Voraus sorgen.“

Was schafft es auf eure Sommerliste?

 

Liebe Grüße

Anne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.