12 von 12 im Oktober 2018

Dieses Jahr werde ich wohl tatsächlich als das Jahr mit dem „Sommer ohne Ende“ in Erinnerung behalten. Selbst der Oktober, der ja oft sonnige und goldene Tage im Gepäck hat, tut dieses Jahr so, als gehörte er noch zum Sommer. Dabei ist schon bald die Monatsmitte in Sicht. Genaugenommen ist heute der Zwölfte. Und ihr wisst ja, was das (meistens) heißt …

Wenn ihr Lust habt, mich durch meinen sommerlichen Oktobertag zu begleiten, dann gibt es jetzt 12 Fotos von einem ziemlich normalen Freitag.

Gestern war ich den ganzen Tag auf der Buchmesse unterwegs. Noch so einem Tag laufen, stehen, Leute treffen, reden, reden, reden, bin ich meistens total platt. Deswegen gönne ich mir heute Morgen den Luxus und stehe nicht schon in aller Hergottsfrühe auf. Als ich die Küche betrete, ist es schon fast hell. An den Ausblick muss ich mich noch gewöhnen. Letzte Woche hat die Stadt alle Bäume an der Straße gefällt (ich musste entsprechend Trauerarbeit leisten, habe dafür neuerdings aber auch Tageslicht in der Küche).

Kaffee hilft beim Wachwerden, aber das  Müsli ist alle. Mist. Zum Glück habe ich noch eine Alternative gefunden.

Einkaufsliste fürs Wochenende schreiben.

Den Einkauf versuche ich so zu takten, dass die Vor-Ladenöffnung-an-der-Tür-Warter schon durch sind, ich aber auch nicht ins Senioren-Kaffeekränzchen platze, das gern zwischen Gemüse- und Käseregal die neuesten Ereignisse austauscht. Mitten im Gang, versteht sich.

Morgens halb zehn in Deutschland: Hier regnet es mal wieder Eicheln und Gehweg-Fegen wird zur Sisyphusarbeit. Wenn ich mir anschaue, was noch alles auf dem Baum ist, brauche ich mir um Beschäftigung keine Sorgen machen. Frage mich gerade, ob sich nicht noch irgendwas mit den Eicheln anstellen lässt.

Schreibtischzeit. Bis mittags die Sonne rumkommt, arbeite ich am Rechner.

Mittagspause mit Ofengemüse.

Kleine Runde durch den Garten gedreht, einfach nur, weil es gerade so schön ist.

Dann geht’s für eine Weile ins Arbeitszimmer, wo ich Papier schneide und falze und ein paar Dinge vorbereite. Da lagen noch einige Fehldrucke herum, die ich eigentlich wegschmeißen wollte. Aber dann habe ich einfach kleine Papieranhänger ausgestanzt. Die gefallen mir so gut, dass ich glatt noch weitere Fehldrucke machen könnte …

Ich verziehe mich mit einem Kaffee in die Sonne und mache ein paar Skizzen. Akustisch begleitet werde ich vom Plopp der auf den Gehweg fallenden Eicheln. Ich könnte schon wieder fegen …

Eigentlich wollte ich mich heute Abend meinem Bücherstapel widmen. Ich bin unvorsichtigerweise kürzlich auf einem Bücherflohmarkt gelandet. Drei hab ich schon durch, zwei könnte ich noch. Andererseits habe ich heute nicht so viel geschafft, wie ich eigentlich wollte. Mal sehen, wozu ich mich abends noch aufraffen kann. Arbeit? Oder doch lieber Bücher?

Vielen Dank fürs Vorbeischauen. Wer noch mehr Bilder anschauen möchte, findet wie immer alle Links bei Frau Kännchen gesammelt.

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