Fünf Fragen am Fünften – April

Von Sandkastenfreunden, Multitasking und der Zombie-Apokalypse

Bisschen ruhig hier gewesen im letzten Monat. Das sieht aber nur von außen so aus, im Hintergrund denkt, rattert und arbeitet es. Damit trotz allem das Schreiben nicht zu kurz kommt, mache ich heute eine kleine Fingerübung in Form der bewährten 5 Fragen von Nic.

Los geht’s:

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?

Nicht freiwillig. Eigentlich kann ich das überhaupt nicht leiden. Lieber konzentriere ich mich völlig auf eine Sache und komme damit auch voran. Im Büro-Arbeitsalltag nicht immer realistisch (Will nicht immer einer schnell mal kurz was zwischendurch?) Kann ich Multitasking? Zwangsweise ja. Bin ich Fan davon: ganz klares Nein.
Eine Ausnahme sind übrigens Arbeiten, bei denen man sich nicht groß konzentrieren muss. Also bügeln und Podcast hören, geht ganz gut zusammen.

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesem Menschen heute noch Kontakt?

Meine älteste Kinderfreundin wohnte im Haus gegenüber. Gefühlt haben wir in Kindertagen immer zusammen gespielt und sind durch die Gegend gestromert. Irgendwann während meiner Grundschulzeit ist die Familie weggezogen und wir haben uns völlig aus den Augen verloren. Vor ein paar Jahren fand sie mich über FB und wir haben uns kurz ausgetauscht. Es ist immer spannend, wenn man sieht, was aus den Leuten von „damals“ geworden ist. Der Kontakt ist allerdings wieder eingeschlafen. Manchmal hat man einfach keine Schnittmengen mehr, weil man völlig unterschiedliche Leben lebt.
Ein paar der frühen Kinderfreundschaften begleiten mich allerdings bis heute. Nicht mehr so intensiv (wir wohnen alle in unterschiedlichen Ecken des Landes), aber hin und wieder sehen wir uns oder hören voneinander. Das ist schön.

3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Ich glaube nicht, dass ich virtuell grundsätzlich anders kommuniziere. Allerdings lässt es sich gar nicht vermeiden, dass virtuelle Kommunikation an sich anders abläuft als die im echten Leben. Ein Teil der Kommunikationsebenen fällt zwangsweise hinten runter. Wenn man sich gegenüber sitzt, hört man nicht nur die gesprochenen Worte. Man hört den Tonfall, sieht die Gestik – man kommunizierte viele Dinge zwischen den Zeilen. Das lässt sich virtuell nicht eins zu eins abbilden – finde ich. Bei Gesprächen so richtig von Angesicht zu Angesicht entsteht schneller Nähe oder ein echtes Verstehen das anderen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.


4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?

Spannende Frage, nicht leicht zu beantworten.
Ein gewisses Maß an Melancholie kann schön sein und es gibt wunderbar melancholische Musik. Wenn ich allerdings weiß, dass mich eine bestimmte Musik runterzieht, muss ich mir die nicht bewusst geben, wenn die eigenen Emotionen sowieso schon auf Talfahrt sind.
Anders ist das, wenn ich die traurige Musik selbst mache, wenn ich traurig bin. Der aktive Ansatz führt mich nicht in diese „die Welt ist so ein dunkler Ort und es wird auch nie wieder besser“-Spirale.

5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst?

Niemanden. Das fände ich sehr unhöflich. Ich habe es mir spätestens mit 3 abgewöhnt, andere zu beißen (das kam echt nicht gut an). Stattdessen würde ich lieber gepflegt einen Kaffee trinken gehen und dazu ein Stück Kuchen bestellen. Denn: Warum das tun, was alle anderen Zombies auch tun? Da postapokalyptische Szenarien aus Fantasie bestehen, nutze ich lieber meine eigene. In der gibt es dann Kuchen 😀

Und was fällt dir zu den Fragen ein?

Wenn du Spaß an noch mehr Fragen hast: Ich habe vor ein paar Tagen ein Quiz ausgetüftelt (allerdings nicht zur Zombie-Apokalypse). Mit dem findest du möglicherweise ein paar spannende Dinge über dich heraus. Zum Quiz geht es hier entlang (am Ende des Artikels).

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